Im WWW gefunden werden - das Zauberwort heißt SEO

Die Suchmaschinen-Optimierung, verbreitet kurz als SEO (Search Engine Optimization) bezeichnet, optimiert deine Website für die Suche in Google und macht damit deine Seite für Personen, die im Internet nach Yoga-Angeboten suchen, besser auffindbar. SEO setzt bei der Struktur deiner Website und bei bestimmten programmtechnischen Faktoren an, optimiert die hinterlegten Suchbegriffe (Keywords) und die Verlinkungen. Dein Web-Programmierer kann dich über SEO informieren und es gibt auch viele Angebote zur Suchmaschinen-Optimierung spezialisierter Anbieter. Du wirst vermutlich auch, sobald deine Seite im Netz ist, von mehreren SEO-Firmen angeschrieben werden – Vorsicht! Vergleiche sorgfältig die Angebote, prüfe die Website der Firmen und lasse dich von zuverlässigen Personen beraten, bevor du einen SEO-Auftrag vergibst!
Lois Retter, Werbegrafiker, zum Thema SEO: „Leider weiß niemand (auch nicht Programmierer, die auf Suchmaschinen-Optimierung spezialisiert sind!) so genau, wie Google wirklich "tickt", deshalb ist der ganze Punkt SEO mehr Spekulation.“    
    
Die Details und die Gewichtung der einzelnen Faktoren bei der Reihung der Suchergebnisse bleiben das Geheimnis von Google - es heißt, es gibt über 200 Faktoren - , außerdem wird die Gewichtung der Kriterien im Durchschnitt einmal täglich verändert. Dennoch können einige Tipps gegeben werden, wie man mit seiner Website bei den Suchergebnissen weiter vorne landet:

 

  1. Genauigkeit der Übereinstimmung mit dem Suchbegriff: Google reiht bei einer Suchanfrage diejenigen Websites nach vorne, die die höchste Übereinstimmung der Inhalte mit dem Suchbegriff haben. Zum Beispiel wird bei einer Suche nach „Yoga-Kurs Eisenstadt“ diejenige Seite an erster Stelle landen, die eben diese Begriffe entweder als Seitentitel (Schrift T1 als erste Überschrift) oder/ und als hinterlegtes Keyword hat. Besprich mit deinem Webdesigner, welche Begriffe als Keywords bei deiner Website hinterlegt werden sollen und welcher Text bei Aufscheinen der Website bei den Suchergebnissen angezeigt werden soll. Achte bei der Gestaltung der einzelnen Seiten darauf, dass die Begriffe, nach denen die Seite gefunden werden soll (z.B. Yoga-Therapie, Kinder-Yoga Salzburg, Meditationskurs Gmunden), als Seitentitel aufscheinen.
  2. Ist deine Website responsive? Das bedeutet: Passt sie die Anzeige an das Gerät, das zur Abfrage benutzt wird, an (also unterschiedliche Anzeige auf PC, Tablet und Smartphone)? Derzeit finden rund 60% der Website-Besuche über Smartphones statt - deine Website muss diesen Besuchern durch entsprechendes Layout entgegenkommen - Google erkennt, ob deine Seite das tut oder nicht!
  3. Wie viele backlinks gibt es von externen Seiten zu deiner Seite? Du kannst am Anfang daran arbeiten, mit ähnlichen Webseiten einen Linktausch (der natürlich für beide gut ist) zu machen. Besser sind Links von externen Seiten, auf denen der Link zu deiner Seite als einziger externer Link vorhanden ist, etwa, wenn du einer anderen Yoga-Schule einen Fachartikel zur Verfügung stellst, und dieser gemeinsam mit einem Link zu deiner Seite publiziert wird. Es gibt auch die Möglichkeit, sich „Links im Tausender-Pack“ von Agenturen zu kaufen – aber achtung: Google erkennt diese Tricks und straft sie ab, im schlimmsten Fall sogar, indem er deine Seite aus dem Index löscht.
  4. Wie lange halten sich Besucher auf deiner Seite auf? Google sagt, dass wenn ein Besucher sich lange auf deiner Seite aufhält, dann muss sie interessant sein, vermutlich auch für denjenigen, der gerade eine Suchanfrage gemacht hat. Es kann also hilfreich sein, nicht nur das Allernotwendigste auf deiner Website zu publizieren, sondern auch einige Fachartikel, Geschichten, Beschreibungen von Techniken, Erfahrungsberichte usw.
  5. Aktualität: Je öfter und regelmäßiger Inhalte neu hinzukommen, aktualisiert und ergänzt werden, desto relevanter stuft Google die Seite ein. Bei aktuellen Ereignissen platziert Google passende News ganz vorn.
  6. Örtliche Nähe zum Kunden: Wer etwa nach „Yoga für Anfänger“ sucht, sieht in der Google-Ergebnisliste zunächst Yoga-Anbieter in seiner Nähe – der Suchdienst nimmt an, dass der Nutzer einen Kurs in seiner Nähe besuchen will.

 

Auszug aus "Erfolgreich selbstständig mit Yoga" von Arjuna P. Nathschläger