Die Chakra-Meditation

Für die Praxis der Chakra-Meditation solltest du mit Lage und Eigenschaften der Haupt-Chakras vertraut sein, um bestmöglichen Nutzen aus der Übung zu ziehen.

Um dir eine Grundlage über die Qualitäten der Chakras anzueignen, kannst du den Artikel über die Einführung in Chakras durchlesen.

 


Durchführung

Wohin die Aufmerksamkeit fließt, dahin fließt auch die Energie. Dieses Prinzip nutzen wir in der Chakra-Meditation, um jedes deiner Chakras zu aktivieren und mit Energie zu versorgen. Nimm dir für jedes Chakra etwa 2 bis 3 Minuten Zeit, ebenso wie für das stille Nachfühlen im Anschluß.

 

Richte deine Aufmerksamkeit auf das Muladhara Chakra. Fühle die genaue Position und versuche dort deinen Puls wahrzunehmen. Sage dir innerlich: Muladhara Chakra. Fühle dabei das Element Erde. Rieche und berühre die Erde innerlich. Fühle das Feste, Kühle der Erde.

 

Svadisthana Chakra liegt am Ende des Steißbeins. Fühle seine ge-naue Lage. Sage dir innerlich vor: Svadisthana Chakra. Das Element ist Wasser. Sieh ein unendlich weites Meer vor dir. Es erstreckt sich bis zum Horizont und ist viele Kilometer tief. Darüber ein dunkler Nachthimmel, Vollmond und einige Sterne.

 

Das dritte Chakra ist Manipura, das „Meer der Energie“. Fühle die Strahlen der Energie und Wärme, die von dort ausgehen, dein ganzes Wesen beleben, mit Kraft aufladen. Sage dir geistig den Namen des Chakras: Manipura...Manipura. Rufe in dir das Bild des Elementes Feuer wach. Sieh ein mächtiges, loderndes Feuer, das deinen Astralkörper reinigt, in Manipura, fühle seine Hitze, seine Energie.

 

Gehe jetzt weiter zum Herz-Chakra - fühle die genaue Lage des Anahata Chakra in der Wirbelsäule, in der Höhe des Herzens - sage dir innerlich den Namen vor: Anahata - Anahata...Das Element dieses Chakras ist Luft. Stelle dir einen kräftigen, gleichmäßig wehenden Wind vor, fühle diese Bewegung der Luft und sei gleichzeitig auf Anahata-Chakra konzentriert.

 

In der Höhe des Kehlkopfes, in der Wirbelsäule befindet sich Vishuddha-Chakra, das Zentrum der Reinheit. Sage dir innerlich einige Male den Namen des Chakras vor und fühle seine genaue Lage. Das Element von Vishuddha ist das Äther- oder Raumprinzip. Stelle dir das Weltall vor: unendliche Weite, das Prinzip des Raumes.

Lenke deine Aufmerksamkeit zur Mitte des Kopfes. Hier liegt das Ajna-Chakra. Sage dir den Namen des Chakras geistig vor - und verbinde dich mit dem Geist-Prinzip, das Ajna Chakra verkörpert. Geist, der alle Materie gestaltet, durchdringt, hervorbringt. Fühle Licht im Inneren deines Kopfes.

Das Sahasrara-Chakra am Scheitelpunkt des Kopfes ist jenseits aller Eigenschaften, Elemente und Mantras. Sahasrara steht für das absolute Bewusstsein. Richte deine Aufmerksamkeit nur still auf Sahasrara und fühle, wie gleichzeitig alle anderen Chakras aktiv werden, von Energie durchströmt – und beginnen, aufzuleuchten.

 

Fühle nun für einige Minuten still der Übung nach.

 

 

Weitere Meditationstechniken findest du in "Yoga fürs Leben" und im "Handbuch Meditation".